In der Dunkelheit vor Sonnenaufgang am 7. August 2026 durchbrach ein Marderangriff auf einen Zwergadler die Stille im Alto Tajo Naturpark in Spanien. Die Mutter vertrieb den Eindringling – doch die Dunkelheit bewegte sich weiter.
Live ansehen <—— Nest- & Anflugkameras
Habichtadler: Marder-Angriff durchbricht die Stille
Der Wald liegt noch im Dunkeln, als plötzlich ein Steinmarder in der Nähe des Nests auftaucht. Die Mutter reagiert sofort, erhebt sich über ihr Küken und breitet schützend die Flügel aus. Mit kräftigen Flügelschlägen vertreibt sie den Eindringling zurück in die Dunkelheit, bleibt jedoch wachsam. Schon bald umrundet der Marder den Baum und nähert sich von der anderen Seite. Er schleicht sich heran, während die Mutter weiterhin mit ausgebreiteten Flügeln das Nest verteidigt. Als er sich von hinten ins Nest schiebt, dreht sie kaum merklich den Kopf. Es wirkt fast so, als hätte sie seine Annäherung die ganze Zeit verfolgt. Der Marder glaubt, eine Schwachstelle gefunden zu haben. Doch die Mutter wird ihm gleich das Gegenteil beweisen.
Der Marder kommt immer wieder und schafft es bis zur Hälfte ins Nest, bevor er das Küken erreicht. Einen beunruhigenden Moment lang packt er das Junge am Flügel und bringt es aus dem Gleichgewicht. Die Mutter dreht sich blitzschnell um und verpasst dem Eindringling einen kräftigen Schlag. Der Eindringling zieht sich zurück, bevor er noch weiter ins Nest vordringen kann. Im Gerangel breiten Mutter und Küken beide die Flügel weit aus. Das Junge findet schnell wieder Halt, während seine Mutter sich schützend zwischen das Küken und die Dunkelheit außerhalb des Nests stellt.
Erhalten Sie Updates wie diese direkt in Ihr Postfach. Melden Sie sich für unseren Newsletter an. 🪶
Die Mutter stellt sich zwischen den Marder und ihr Küken
Der Marder kehrt bald zurück und betritt das Nest erneut, doch diesmal stellt sich die Mutter direkt zwischen den Räuber und ihr Junges. Da der Weg zum Küken versperrt ist, wendet sich der Marder scheinbar den Überresten einer früheren Mahlzeit zu. Er schnappt sich das Futter und verschwindet schnell aus dem Nest. Der Angriff des Marders auf den Habichtsadler hat den Räuber bereits gefährlich nahe gebracht, und die Mutter ist offensichtlich noch lange nicht bereit, ihre Wachsamkeit aufzugeben.
Die Mutter weigert sich, sich zu entspannen. Sie bleibt stehen und hält die Flügel ausgebreitet, als der Marder schon nach wenigen Minuten erneut zurückkehrt. Mit kräftigen Flügelschlägen vertreibt sie den Eindringling ein weiteres Mal, bevor er weit ins Nest vordringen kann. Während die jüngste Bedrohung sich zurückzieht, schiebt sich das Küken langsam unter seine Mutter. Die Mutter bleibt mit geöffneten Flügeln über dem Jungvogel stehen und beobachtet die Dunkelheit rund um den Baum.
Marderangriff auf Zwergadler stellt die Verteidigung der Mutter auf die Probe
Die weit ausgebreiteten Flügel der Mutter werden zu einem der prägenden Bilder des Marderangriffs auf das Nest des Zwergadlers. Indem sie ihre Flügel über das Nest ausbreitet, bildet sie eine breite Barriere um das Küken und zwingt den Marder, erst an ihr vorbei zu gelangen, bevor er das Jungtier erreichen kann.
Ihr Verteidigungsverhalten passt sich an, während die Bedrohung um den Baum herumwandert. Sie dreht sich jeder Annäherung zu und schlägt mit kräftigen Flügeln, sobald der Baummarder zu nahe kommt. Der Räuber kreist durch die umliegenden Äste und nähert sich aus verschiedenen Richtungen. Die Mutter bleibt dicht beim Küken und stellt sich immer wieder zwischen das Junge und die Gefahr. Diese Position wird im weiteren Verlauf der Begegnung besonders wichtig. Dem Baummarder gelingt es einmal, an ihr vorbeizuschlüpfen und das Küken kurz zu erreichen, doch die Mutter reagiert innerhalb von Sekunden und vertreibt ihn. Danach bewacht sie weiterhin den Bereich um ihr Junges und stellt sicher, dass sie jedes Mal die erste ist, der der Eindringling gegenübersteht, wenn er zurückkehrt. Der Baummarder suchte weiter nach einer Lücke. Die Mutter machte sie jedes Mal wieder zu.
Noch ein letzter Test vor Tagesanbruch
Gegen 5:45 Uhr kehrt der Marder erneut zum Nest zurück, doch die Mutter ist bereit. Mit kräftigen Flügelschlägen vertreibt sie den Eindringling in die Dunkelheit, und das Küken bleibt sicher unter ihrem Schutz.
Es ist eine eindringliche Erinnerung daran, was es wirklich bedeutet, in der Wildnis aufzuwachsen. Hoch oben in den Bäumen dieses Waldes gibt es keine verschlossenen Türen – nur Instinkt, Erfahrung und eine Mutter, die bereit ist, sich zwischen ihr Küken und alles zu stellen, was aus der Dunkelheit kommt. Zum Glück hat dieses Jungtier eine entschlossene Beschützerin, die die ganze Nacht über bewiesen hat, dass sie genau weiß, was zu tun ist. Der Wald wird allmählich heller, doch die Mutter bleibt genau dort, wo sie die ganze Nacht gestanden hat – standhaft zwischen ihrem Küken und der Wildnis.
Bird Parenting hat das Video aufgenommen und geteilt, während Directo Natura diese Livecam-Erfahrung ermöglicht.
FAQ
Wo fand der Angriff des Habichtsadlers auf den Marder statt?
Die Begegnung ereignete sich an einem Nest des Zwergadlers im Naturpark Alto Tajo in Spanien kurz vor 4:30 Uhr am 7. August 2026.
Hat der Marder das Küken des Zwergadlers geschnappt?
Ja. Der Marder packte das Küken kurz am Flügel und brachte es aus dem Gleichgewicht, bevor die Mutter den Eindringling angriff und ihn zurückdrängte.
Hat der Marder etwas aus dem Nest genommen?
Ja. Bei einem späteren Besuch schnappte sich der Marder offenbar übrig gebliebenes Futter von einer früheren Mahlzeit und trug es davon.
Kam der Marder wieder zurück?
Ja. Nach mehreren Annäherungen während der Hauptbegegnung kehrte der Marder um 5:46 Uhr erneut zurück. Die Mutter verteidigte das Nest wieder mit kräftigen Flügelschlägen.
