Hin und wieder passiert an einem Adlernest etwas, das alle innehalten, lachen und sagen lässt: „Ist das wirklich gerade passiert?“ Am 16. Januar 2026 erlebten die Zuschauer der SWFL-Adlerkameras genau so einen Moment, als der junge E26 die Show stahl. Was als ganz normale Fütterung begann, verwandelte sich schnell in eine lustige und überraschende Szene, mit der niemand gerechnet hatte.
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Nachdem E26 von seiner Mutter eine große Mahlzeit bekommen hatte, saß er mit prall gefülltem Kropf da, wirkte stolz und sehr zufrieden. Genau in diesem Moment flog Vater M15 mit einem Ast heran. Die Landung verlief jedoch nicht wie geplant, und der Ast rutschte an den Rand des Nestes. M15 zog sich daraufhin auf den inneren Ast zurück, und genau dann beschloss E26, aufzustehen, sich zu strecken, einen perfekten PS zu machen … und dann etwas völlig Unerwartetes zu tun.
Gut genährt, schön aufgeplustert und offensichtlich voller Selbstvertrauen… E26 hat das Brüten übernommen. 😁
E26 ging direkt zu Ei2 hinüber und senkte langsam seinen Körper darauf, als wäre das von Anfang an der Plan gewesen. Es gab ein wenig Geflatter, ein kleines Wackeln und eine ernsthafte Justierung – ganz so, wie es ein erwachsener Adler tun würde. Für einen Moment sah es wirklich so aus, als hätte E26 gedacht: „Ja, das ist jetzt meine Aufgabe.“ Das Küken war nicht einfach nur niedlich. E26 spielte ganz offensichtlich den Elternteil.
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Die Instinkte eines jungen Adlerkükens in voller Pracht
Das war nicht einfach nur zufälliger Unfug. E26 ahmte nach, was Mama und Papa jeden Tag tun. Der Jungadler schob Nistmaterial herum, zog Gräser näher heran und achtete darauf, dass sein Körper genau über Ei2 ausgerichtet war. Das sind Dinge, die adulte Adler tun, um sich um die Eier zu kümmern, und es war sowohl erstaunlich als auch niedlich, ein Küken dabei zu beobachten, wie es das ausprobierte.
Selbst als F23 herüberkam, um nach dem Ei zu sehen, beeilte sich E26 nicht, sich zu bewegen. Stattdessen blieb das Küken genau dort, wo es war, wirkte ruhig und selbstbewusst, als wollte es sagen: „Ich habe das im Griff.“ Da musste man einfach lächeln.
Das Kiefernzweig-Ziehspiel, das alle Blicke auf sich zog
Gerade als die Situation nicht noch lustiger werden konnte, kam ein getrockneter Kiefernzweig ins Spiel. Während F23 damit beschäftigt war, das Nest zu reparieren, griff E26 nach dem Zweig und schnappte ihn ihr direkt vor der Nase weg. Es folgte ein urkomisches Fangspiel, bei dem E26 den Kopf wegdrehte und sich weigerte, den Zweig zurückzugeben.
E26 hatte vielleicht die Kiefer, aber die Mutter hatte den Plan.
F23 wartete geduldig und war sichtlich amüsiert. E26 hielt an der Kiefer fest, kleine Flügelspitzen ragten heraus und die Federkiele waren zu sehen, während E26 sehr stolz auf den Fund wirkte. Schließlich ließ E26 ihn fallen, und die Mutter hob ihn ruhig auf und legte ihn direkt auf E26, wobei sie ihn so ins Nest einarbeitete, wie es nur eine Mutter kann.
Der gesamte Austausch war sanft, verspielt und voller Persönlichkeit. Er zeigte, wie stark die Bindung zwischen F23 und ihrem heranwachsenden Küken ist.
Eine werdende Elternschaft
Zwischen dem Sitzen auf Ei2, der Mithilfe beim Nestbau und dem Spielen mit dem Kiefernzweig zeigte E26, wie klug und selbstbewusst es wird. Diese Momente gaben allen einen Einblick, was für ein Adler E26 eines Tages sein könnte.
Beide Kameras erfassten jedes Detail, von den winzigen Fußbewegungen bis hin zur vorsichtigen Art, wie E26 sich auf das Ei setzte. Es war gleichzeitig lustig, herzerwärmend und ein wenig erstaunlich.
Für langjährige Adlerbeobachter war dies ein besonderes Ereignis. Für neue Zuschauer war es eine perfekte Erinnerung daran, dass selbst junge Adlerküken immer aufmerksam sind, lernen und uns manchmal auch zum Lachen bringen.
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