Sid läuft nach dem Ausfliegen durch den Regen, und sein dritter Tag außerhalb des Nests brachte einen ruhigeren Meilenstein im Weißkopfseeadlernest von U.S. Steel in der Nähe von Pittsburgh, Pennsylvania. Am 22. Juni 2026 wurde der junge Adler, der bereits seinen ersten Flug absolviert hatte, dabei beobachtet, wie er sich bei Regen durch den Nestbereich bewegte – nicht mehr nur ein Nestling, der Äste ausprobiert, sondern ein Jungvogel, der die große Welt Schritt für Schritt und diesmal ganz nass entdeckt.
Es war nicht der lauteste Moment des Tages. Es war nicht der kräftigste Flügelschlag. Aber es sagte alles.
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Sid hatte den Rhythmus des Nests bereits verändert, als er am 19. Juni im Alter von 80 Tagen flügge wurde. Bis zum 22. Juni wurde er an neuen Orten in der Umgebung gesichtet, darunter am Morgen im Bereich der oberen Bahngleise. Später wurde Sid nach dem Ausfliegen dabei beobachtet, wie er im Regen spazieren ging. Diese ersten Tage nach dem Ausfliegen können gleichzeitig unbeholfen, mutig, wackelig und wunderbar wirken. Sid zeigte von allem ein bisschen.
Während Sid damit beschäftigt war zu zeigen, dass das Flüggewerden erst der Anfang ist, sorgte Maz dafür, dass der Tag noch besonderer wurde.
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Maz fliegt mit 84 Tagen aus
Maz verließ am 22. Juni 2026 im Alter von 84 Tagen das Nest von U.S. Steel und startete um 6:19 Uhr in die Freiheit – ein weiterer bedeutender Moment in einer ohnehin ereignisreichen Saison für die jungen Weißkopfseeadler von Stella und Irvin.
Wochenlang hatte Maz darauf hingearbeitet. Die Sprünge wurden mutiger, die Flügel wirkten kräftiger, und die Besuche auf den Ästen bekamen immer mehr Bedeutung. Am 21. Juni gesellte sich Maz sogar für mehr als zwei Stunden zu Irvin auf die niedrige Sitzstange – eine Szene, die wie ein Vorgeschmack auf das Kommende wirkte.
Am nächsten Morgen wurde aus der Vorschau die Realität.
Maz’ erster Flug bedeutete, dass nun zwei der drei jungen Adler einen der größten Meilensteine der Saison erreicht hatten. Sid war als Erster ausgeflogen. Drei Tage später folgte Maz. Hutch, der weiterhin auf den Ästen übte und dabei Kraft und Selbstvertrauen sammelte, blieb Teil des sich täglich verändernden Rhythmus im Nest.
Das Nest, in dem einst drei heranwachsende Adlerküken Schulter an Schulter saßen, war plötzlich eher zu einer Basis geworden als zu ihrer ganzen Welt.
Sids Spaziergang im Regen zeigt das nächste Kapitel nach dem Ausfliegen
Später am 22. Juni wurde Sid dabei beobachtet, wie er an seinem dritten Tag nach dem Ausfliegen einen Spaziergang im Regen machte. Dieser kleine Spaziergang im Regen mag auf den ersten Blick unspektakulär erscheinen, doch gerade in solchen Momenten nach dem Ausfliegen findet oft das eigentliche Lernen statt.
Ein junger Weißkopfseeadler verlässt das Nest nicht und ist sofort ein erfahrener Flieger. Die ersten Tage sind voller Herausforderungen: herauszufinden, wo man landen kann, wo sich ein geeigneter Ansitz befindet und wie man sich durch nahegelegene Äste und Strukturen bewegt. Ein Jungvogel muss außerdem den Weg zurück zum Nest lernen, auf Futter warten und dabei große Flügel, nasses Gefieder und einen Körper ausbalancieren, der noch im Wachstum ist.
Sids Spaziergang im Regen zeigte ihn in dieser Übergangsphase: nicht mehr ans Nest gebunden, aber noch immer in der vertrauten Umgebung, in der Stella und Irvin ihn weiterhin unterstützen.
Genau das macht diese Tage so spannend. Der große Ausflug bekommt den Applaus, aber in den Tagen danach zeigt sich die eigentliche Arbeit.
Sid wurde auch im oberen Bereich der Gleisanlage gesehen
Früher am 22. Juni wurde Sid um 6:56 Uhr zum ersten Mal im oberen Bereich der Eisenbahngleise gesehen. Diese Beobachtung brachte einen weiteren Aspekt in seine Entwicklung nach dem Ausfliegen.
Für einen frisch ausgeflogenen Adler zählt jeder neue Ansitz und jeder Landeplatz. Sid flog nun nicht mehr nur hin und her rund um den Nistbaum. Er begann, das größere Gebiet zu nutzen, erkundete verschiedene Höhen und Blickwinkel – blieb dabei aber weiterhin im von den Altvögeln bewachten Revier.
Später am Tag, um 18:13 Uhr, flog ein junger Weißkopfseeadler, höchstwahrscheinlich Sid, aus den Bäumen unterhalb des BB-Baums heraus.
Dennoch war das Muster eindeutig. Sid bewegte sich, probierte aus, tauchte auf, verschwand wieder und lernte die Karte seiner neuen Welt kennen.
Hutch arbeitet weiter auf seinen eigenen großen Moment hin
Auch Hutch hatte eine ereignisreiche Zeit vor Maz’ Ausflug. Am 21. Juni kletterte Hutch zum zweiten Mal auf einen Ast und stärkte dabei weiter die Muskeln und Koordination, die vor dem ersten Flug notwendig sind.
Dieser Moment ist entscheidend, denn das Nest verändert sich jetzt rasant. Sid ist ausgeflogen. Maz ist ausgeflogen. Hutch befindet sich noch in den letzten Phasen, bevor auch er seinen ersten Flug wagt.
Jeder Astbesuch, jeder Flügelschlag, jedes Hüpfen und jeder Landeversuch haben jetzt eine besondere Bedeutung. Hutch beobachtet ein Nest, das sich um ihn herum verändert. Seine Geschwister haben bereits das nächste Kapitel aufgeschlagen, und auch sein eigener Meilenstein könnte nicht mehr weit entfernt sein.
Das U.S. Steel Nest ist plötzlich ein ganz anderer Ort
Vor wenigen Tagen drehte sich alles um drei große Adlerküken, die dicht gedrängt im Nest saßen, ihre Flügelbewegungen übten, sich gegenseitig zwickten, um Futter stritten und die Ränder des Nests erkundeten.
Jetzt hat sich die Geschichte ausgeweitet.
Sid ist außerhalb des Nests unterwegs, wird im Regen gesehen, auf dem oberen Bahnbereich und in den umliegenden Bäumen. Maz hat mit 84 Tagen den ersten Flug gemacht. Hutch übt das Klettern auf Äste und bereitet sich auf die nächsten Schritte vor.
Dies ist die Phase der Saison, in der das Nest sich zugleich voll und leer anfühlt. Voll, weil jede Sichtung zählt. Leer, weil die Jungadler nicht mehr immer dort sind, wo sie früher waren.
Die jungen Adler verlassen die Geschichte nicht. Sie erweitern sie.
Ein Regentag mit zwei wichtigen Bedeutungen
Der 22. Juni bescherte dem Weißkopfseeadlernest von U.S. Steel einen dieser vielschichtigen Tage, für die die Adler-Saison bekannt ist. Maz’ Ausflug aus dem Nest war der große Höhepunkt. Sids regenspaziergang brachte die leisen, berührenden Momente der Geschichte.
Ein junger Adler hat seinen ersten Flug gemacht. Ein anderer zeigte, wie das Leben nach diesem ersten Flug aussieht.
Zusammen fassen diese Momente den Sinn dieser Phase perfekt zusammen. Das Flüggewerden ist kein Ziel, sondern eine Tür, die sich öffnet.
Sid ging auf der anderen Seite dieses Moments durch den Regen. Maz hatte ihn gerade betreten. Hutch steht noch in der Nähe der Schwelle und kommt näher.
Und Stellas und Irvins Saison 2026 am U.S. Steel-Nest ist in ihren wilden, wunderbaren, flügelreichen letzten Akt eingetreten.
Dieses Live-Kamera-Erlebnis wird bereitgestellt von Pixcams.
Wann hat Sid das Weißkopfseeadlernest bei U.S. Steel verlassen?
Der junge Adler verließ am 19. Juni 2026 im Alter von 80 Tagen das Nest. Drei Tage später, am 22. Juni, wurde Sid nach dem Ausfliegen im Regen spazierend gesehen und außerdem im oberen Bereich der Eisenbahngleise gesichtet.
Wann ist Maz ausgeflogen?
Maz verließ am 22. Juni 2026 im Alter von 84 Tagen das Nest. Der Ausflug fand um 6:19 Uhr morgens auf der U.S. Steel Weißkopfseeadler-Kamera statt.
Was macht ein Weißkopfseeadler nach dem Ausfliegen?
Nachdem ein junger Weißkopfseeadler flügge geworden ist, bleibt er in der Regel in der Nähe des Nistbereichs, während er das Fliegen, Landen, Sitzen und das Bewegen durch nahegelegene Bäume oder Strukturen erlernt. Die Eltern unterstützen den Jungvogel weiterhin während dieser Lernphase.
Ist Hutch schon ausgeflogen?
Basierend auf diesem Zeitplan vom 22. Juni hatte Hutch das Nest noch nicht verlassen, aber er hatte am 21. Juni zum zweiten Mal einen Ast betreten und arbeitete weiterhin darauf hin, diesen Meilenstein zu erreichen.
